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Kohle-Zink-Batterien vs. Alkalibatterien

Leistungsvergleich zwischen Kohle-Zink-Batterien und Alkalibatterien

Im heutigen energiegetriebenen Zeitalter sind Batterien als Kernkomponenten tragbarer Stromquellen in verschiedensten elektronischen Geräten weit verbreitet. Kohle-Zink-Batterien und Alkali-Batterien, die gängigsten Arten von Trockenbatterien, weisen jeweils spezifische technische Merkmale und Leistungseigenschaften auf. Dieser Artikel vergleicht die Leistung beider Batterietypen eingehend und bietet eine detaillierte Analyse sowie eine englische Übersetzung der wichtigsten technischen Parameter, um den Lesern ein umfassendes Verständnis ihrer Unterschiede und Anwendungsbereiche zu ermöglichen.

I. Grundprinzipien von Batterien

(1) Kohle-Zink-Batterien

Kohle-Zink-Batterien verwenden Mangandioxid als positive Elektrode, Zink als negative Elektrode und eine wässrige Lösung von Ammoniumchlorid oder Zinkchlorid als Elektrolyt. Ihr Funktionsprinzip beruht auf Redoxreaktionen. Während der Entladung wird Zink an der negativen Elektrode oxidiert und gibt Elektronen ab. Diese Elektronen fließen über den externen Stromkreis zur positiven Elektrode, wo Mangandioxid reduziert wird. Gleichzeitig sorgt die Ionenwanderung in der Elektrolytlösung für einen ausgeglichenen Ladungszustand.

R6P AA-Batterie - gmcell

(2) Alkalibatterien

Alkalibatterien verwenden ebenfalls Zink als negative Elektrode und Mangandioxid als positive Elektrode, jedoch eine wässrige Kaliumhydroxidlösung als alkalischen Elektrolyten. Das alkalische Milieu verändert die Reaktionsgeschwindigkeit und den Reaktionsweg der internen chemischen Reaktionen der Batterie. Im Vergleich zu Zink-Kohle-Batterien verlaufen die Redoxreaktionen in Alkalibatterien effizienter, wodurch sie eine stabilere und länger anhaltende Leistungsabgabe ermöglichen.GMCELL Alkaline-Batterie

II. Leistungsvergleich

(1) Spannung

Die Nennspannung von Kohle-Zink-Batterien beträgt üblicherweise 1,5 V. Bei der ersten Verwendung einer neuen Batterie kann die tatsächliche Spannung etwas höher liegen, etwa bei 1,6 V – 1,7 V. Im Laufe des Gebrauchs sinkt die Spannung durch die chemische Reaktion allmählich. Sobald die Spannung auf etwa 0,9 V fällt, ist die Batterie praktisch entladen und kann die meisten Geräte nicht mehr ausreichend mit Strom versorgen.

Die Nennspannung von Alkalibatterien beträgt ebenfalls 1,5 V, und die Anfangsspannung einer neuen Batterie liegt bei etwa 1,6–1,7 V. Der Vorteil von Alkalibatterien besteht jedoch darin, dass ihre Spannung während des gesamten Entladevorgangs langsamer abfällt. Selbst wenn mehr als 80 % der Kapazität verbraucht sind, kann die Spannung noch über 1,2 V liegen, wodurch eine stabilere Stromversorgung für Geräte gewährleistet wird.

(2) Kapazität

Die Batteriekapazität wird üblicherweise in Milliamperestunden (mAh) gemessen und gibt die elektrische Ladungsmenge an, die die Batterie abgeben kann. Die Kapazität von Zink-Kohle-Batterien ist relativ gering. Gängige Zink-Kohle-Batterien der Größe AA weisen in der Regel eine Kapazität zwischen 500 mAh und 800 mAh auf. Dies ist auf die Eigenschaften des Elektrolyten und der Elektrodenmaterialien zurückzuführen, welche die Gesamtmenge der an der chemischen Reaktion beteiligten Stoffe und die Reaktionseffizienz begrenzen.

Die Kapazität von Alkalibatterien ist deutlich höher als die von Zink-Kohle-Batterien. Alkalibatterien der Größe AA erreichen Kapazitäten von 2000 mAh bis 3000 mAh. Der alkalische Elektrolyt verbessert nicht nur die Aktivität der Elektrodenmaterialien, sondern optimiert auch die Ionenleitfähigkeit. Dadurch können Alkalibatterien mehr elektrische Energie speichern und abgeben, was sie für Geräte mit hohem Energieverbrauch geeignet macht.

(3) Innenwiderstand

Der Innenwiderstand ist ein wichtiger Parameter zur Messung der Selbstentladung einer Batterie während des Entladevorgangs. Kohle-Zink-Batterien weisen einen relativ hohen Innenwiderstand von etwa 0,1 Ω bis 0,3 Ω auf. Ein hoher Innenwiderstand führt bei Entladung mit hohem Strom zu einem starken Spannungsabfall innerhalb der Batterie und damit zu Energieverlusten. Daher eignen sich Kohle-Zink-Batterien nicht für Geräte, die eine hohe Stromversorgung benötigen.

Der Innenwiderstand von Alkalibatterien ist mit etwa 0,05 Ω bis 0,1 Ω relativ gering. Dank dieses niedrigen Innenwiderstands können Alkalibatterien auch bei hoher Stromabgabe eine hohe Ausgangsspannung aufrechterhalten und so Energieverluste minimieren. Sie eignen sich daher besonders gut für den Betrieb von Geräten mit hohem Stromverbrauch wie Digitalkameras und elektrischem Spielzeug.

(4) Nutzungsdauer

Die Lebensdauer von Zink-Kohle-Batterien ist relativ kurz. Nach etwa ein bis zwei Jahren Lagerung bei Raumtemperatur nimmt ihre Leistung deutlich ab. Auch im Ruhezustand entladen sie sich selbst. In Umgebungen mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit können Zink-Kohle-Batterien zudem auslaufen und Geräte korrodieren.

Alkalibatterien haben eine längere Lagerfähigkeit und können bei Raumtemperatur 5–10 Jahre lang mit einer relativ geringen Selbstentladungsrate gelagert werden. Darüber hinaus sind sie aufgrund ihrer Bauweise und der Eigenschaften ihres Elektrolyten auslaufsicherer und bieten eine längere und stabilere Stromversorgung für Geräte.

(5) Kosten und Umweltschutz

Die Herstellungskosten von Kohle-Zink-Batterien sind relativ niedrig, und auch ihr Marktpreis ist vergleichsweise günstig. Sie eignen sich für einfache Geräte mit geringem Strombedarf und kostensensible Anwendungen wie Fernbedienungen und Uhren. Allerdings enthalten Kohle-Zink-Batterien Schwermetalle wie Quecksilber. Werden sie nach ihrer Entsorgung nicht ordnungsgemäß entsorgt, belasten sie die Umwelt.

Die Herstellungskosten von Alkalibatterien sind relativ hoch, und auch ihr Verkaufspreis ist vergleichsweise hoch. Allerdings sind Alkalibatterien quecksilberfrei und umweltfreundlicher. Aufgrund ihrer hohen Kapazität und langen Lebensdauer können die Kosten pro erzeugter elektrischer Energieeinheit im Langzeitgebrauch zudem niedriger sein als bei Kohle-Zink-Batterien, wodurch sie sich besser für Geräte mit hohem Energieverbrauch eignen.

III. Vergleichstabelle der technischen Parameter

 

Technische Parameter Kohle-Zink-Batterie Alkaline-Batterie
Nennspannung 1,5 V 1,5 V
Anfangsspannung 1,6 V – 1,7 V 1,6 V – 1,7 V
Abschaltspannung Ungefähr 0,9 V Ungefähr 0,9 V
Kapazität (AA-Größe) 500 mAh – 800 mAh 2000 mAh – 3000 mAh
Innenwiderstand 0,1 Ω – 0,3 Ω 0,05 Ω – 0,1 Ω
Lagerfähigkeit 1 – 2 Jahre 5 – 10 Jahre
Kosten Untere Höher
Umweltfreundlichkeit Enthält Quecksilber, hohes Verschmutzungsrisiko Quecksilberfrei, umweltfreundlicher

IV. Schlussfolgerung

Kohle-Zink-Batterien und Alkalibatterien weisen jeweils Vor- und Nachteile hinsichtlich ihrer Leistung auf. Kohle-Zink-Batterien sind zwar kostengünstig, haben aber eine geringe Kapazität, eine kurze Lebensdauer und einen hohen Innenwiderstand. Alkalibatterien sind zwar vergleichsweise teurer, bieten aber Vorteile wie eine hohe Kapazität, eine lange Lebensdauer, einen niedrigen Innenwiderstand und eine größere Umweltfreundlichkeit. In der Praxis sollten Anwender den geeigneten Batterietyp entsprechend dem Leistungsbedarf der Geräte, der Nutzungshäufigkeit sowie Kosten- und Umweltaspekten auswählen, um die beste Leistung und Wirtschaftlichkeit zu erzielen.

 


Veröffentlichungsdatum: 23. Mai 2025